Wie der Mond den Menschen und die Stimmung beeinflusst

Nachweislich beeinflusst der Mond die Gezeiten und, laut einigen Daten, den Schlaf; der Zusammenhang mit der Stimmung wird meist durch Autosuggestion und eine erhöhte Sensibilität für Schlafmangel erklärt.

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Die Frage nach dem Einfluss des Mondes auf den Menschen liegt an der Schnittstelle von Wissenschaft und Tradition. Was belegt ist: Der Mond steuert die Gezeiten, und einige Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen Vollmond und schlechterem Schlaf hin (kürzer und unruhiger). Schlechterer Schlaf führt zu schlechterer Stimmung und schlechterem Befinden am nächsten Tag – daher rührt ein Teil der „Mond“-Effekte. Was die Tradition dem Mond zuschreibt: Stimmungsschwankungen, eine Verstärkung von Emotionen und Intuition bei Vollmond, Energieabfall bei abnehmendem Mond. Viele Menschen spüren dies aufrichtig. Ehrliche Einordnung: Überzeugende Beweise für einen direkten Einfluss des Mondes auf die Psyche, abgesehen vom Schlaf, gibt es nicht – eine große Rolle spielen Autosuggestion und Aufmerksamkeit (wir bemerken die „Mondstimmung“, weil wir sie erwarten). In sich hineinzuhorchen ist nützlich, aber man sollte nicht alles auf den Mond schieben. Die aktuelle Mondphase kann im Mondkalender nachgeschlagen werden.
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